Eltern, Lehrkräfte, Stadt und Handel modellierten morgendliche Verkehrsströme. Statt allein zu verbieten, setzten sie auf „Kiss-and-Go“-Zonen, Laufbusse und abgestimmte Ampelzeiten. Kausalschleifen zeigten, wie sichtbare Sicherheit mehr Zu-Fuß-Gehende erzeugt, wodurch wiederum Stau abnimmt. Nach sechs Wochen sanken Beinaheunfälle deutlich. Die Gruppe beschloss, die Messpunkte beizubehalten und saisonal zu justieren, damit Erfolge stabil bleiben.
Bewohnende kartierten Hitzeinseln und beobachteten, wie Versiegelung, fehlender Schatten und Abwärme zusammenwirken. Durch Mikroprojekte – mobile Schatteninseln, helle Beläge, Regenwasserspeicher – testeten sie, wo kleine Eingriffe große Wirkung entfalten. Messsensoren lieferten Rückmeldungen, Gespräche mit Hausverwaltungen öffneten Türen. Nach dem Sommer lag ein finanziell tragbares Paket vor, das Schritt für Schritt umgesetzt wird und gleichzeitig Begegnungsräume verschönert.
Statt bloßer Appelle untersuchte die Gruppe, wann und warum Müll liegen bleibt. Es zeigte sich eine Verstärkungsschleife: je vermüllter, desto weniger Hemmung. Mit gezielten Maßnahmen – saubere Startzustände am Morgen, gestaltete Sammelpunkte, Fotos von Vorher-Nachher – kehrte die Schleife um. Lokalbetriebe sponsorten Behälter, Schulen gestalteten Plakate. Nach Monaten meldeten Reinigungsteams weniger Hotspots, und der Platz wurde wieder zum Treffpunkt.